| Die Vorgeschichte |
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Entstanden ist die Idee einer neuen Hausgemeinschaft in den selbstverwalteten Häusern Ägidigasse/ Spalowskygasse Ende der 80er Jahre. Diese beiden Häuser gehörten der Gemeinde Wien und wurden Anfang des Jahrzehnts an Alternativgruppen weitergegeben, die dort selbstverwaltete Wohnprojekte verwirklichen wollten.
Beide Häuser gaben den Bewohnern jedoch Probleme auf. Das kleinere, über 100 Jahre alte Haus in der Spalowskygasse war leider vor allem statisch so baufällig, dass eine wirtschaftlich sinnvolle und bautechnisch nachhaltige Renovierung sowohl für die Gemeinde als auch für die Bewohner zu teuer war. Das weitaus größere Haus in der Ägidigasse war zwar auch äußerst sanierungsbedürftig, aber doch in einem Zustand, der es den Bewohnern ermöglichte, einige Arbeiten selbst in die Hand zu nehmen. Räumlichkeiten wurden adaptiert und gemeinschaftlich genutzt. Das große Problem in der Ägidigasse war die Struktur dieses Bauwerks- eine klassische Zinskaserne mit zwei Stiegen und drei Stockwerken auf jeder Seite. Große Renovierungsprojekte (Dachsanierung, Steigleitung, etc.) waren ohne längerfristige Vertragssicherheit für die Bewohner nicht durchführbar, da mit der Gemeinde Wien nur Präkariatsverträge „auf jederzeitigen Widerruf“ abgeschlossen werden konnten. |
